Mondphasen 2026
Vollständiger Mondkalender für 2026. Vollmonde, Neumonde und alle Mondfasendaten.
Heute, 2. Mai 2026
Full Moon
97% beleuchtet · 16.4 Tage alt
Bevorstehende Mondphasen
Vollmonde 2026
| 3. Januar | Samstag |
| 1. Februar | Sonntag |
| 3. März | Dienstag |
| 1. April | Mittwoch |
| 1. Mai | Freitag |
| 30. Mai | Samstag |
| 29. Juni | Montag |
| 28. Juli | Dienstag |
| 27. August | Donnerstag |
| 25. September | Freitag |
| 25. Oktober | Sonntag |
| 23. November | Montag |
| 23. Dezember | Mittwoch |
Neumonde 2026
| 17. Januar | Samstag |
| 16. Februar | Montag |
| 17. März | Dienstag |
| 16. April | Donnerstag |
| 15. Mai | Freitag |
| 14. Juni | Sonntag |
| 14. Juli | Dienstag |
| 12. August | Mittwoch |
| 11. September | Freitag |
| 10. Oktober | Samstag |
| 9. November | Montag |
| 8. Dezember | Dienstag |
Die 8 Mondphasen Erklärt
Wie Mondphasen funktionieren
Mondphasen werden nicht durch den Schatten der Erde verursacht — das ist ein häufiges Missverständnis. Die Phasen entstehen durch die sich ändernde Geometrie von Sonne, Erde und Mond, während der Mond die Erde umkreist. Wir sehen immer ungefähr dieselbe Seite des Mondes (da der Mond gravitativ an die Erde gebunden ist), aber wir sehen verschiedene Teile dieser Seite von der Sonne beleuchtet, je nachdem, wo sich der Mond in seiner Umlaufbahn befindet.
Bei Neumond befindet sich der Mond zwischen Erde und Sonne — seine beleuchtete Seite zeigt von uns weg und wir sehen nur die dunkle Seite. Während sich der Mond ostwärts in seiner Umlaufbahn bewegt, wird fortschreitend mehr der beleuchteten Seite sichtbar — zunehmende Sichel, erstes Viertel (halb beleuchtet), zunehmender Dreiviertelmond — bis zum Vollmond, wenn die Erde zwischen Sonne und Mond steht und wir die voll beleuchtete Seite sehen. Dann kehrt sich der Zyklus durch die abnehmenden Phasen zurück zum Neumond um und wird in etwa 29,53 Tagen abgeschlossen.
Die Mondphasen werden präzise anhand des Konzepts der Elongation berechnet — dem Winkelabstand des Mondes von der Sonne, gesehen von der Erde. Der auf dieser Seite angezeigte Beleuchtungsanteil wird aus diesem Winkel unter Verwendung standardmäßiger astronomischer Algorithmen berechnet (Jean Meeus, Astronomical Algorithms, 2. Aufl.), derselben Referenz, die von Observatorien weltweit verwendet wird.
Warum Mondphasen wichtig sind
Gezeiten
Neu- und Vollmond richten Sonne, Erde und Mond gravitativ aus — was stärkere Springfluten mit höheren Hochwassern und niedrigeren Niedrigwassern erzeugt. Halbmonde erzeugen schwächere Nippfluten. Küstenplanung, Surfen und Angeln hängen alle von Gezeitenvorhersagen ab, die durch Mondzyklen gesteuert werden.
Landwirtschaft und Biodynamik
Die biodynamische Landwirtschaft plant Pflanz-, Anbau- und Ernteaktivitäten nach Mondphasen und behauptet, dass Wurzelgemüse bei Neumond besser wächst und Blattgemüse um den Vollmond gedeiht. Obwohl der wissenschaftliche Konsens gemischt ist, verfolgen viele traditionelle Bauernkalender weltweit seit Jahrtausenden die Mondzyklen.
Nachtfotografie
Astrofotografen bevorzugen es, die Milchstraße und Deep-Sky-Objekte während der Neumondphasen zu fotografieren, wenn der Himmel am dunkelsten ist. Landschaftsfotografen bevorzugen Sichel- oder Dreiviertelphase für mondbeleuchtete Szenen mit Details. Vollmond-Auf- und -untergänge sind beliebte Langzeitbelichtungsmotive.
Angeln und Tierwelt
Die Küstenfischerei wird direkt von Gezeitenmustern beeinflusst, die durch Mondphasen gesteuert werden. Süßwasser-Angeltraditionen und Solunartabellen sagen Spitzen-Fressaktivität basierend auf der Position des Mondes voraus. Viele Tiere von Krabben bis Korallen laichen synchron mit bestimmten Mondphasen.